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Alle nötigen Vorbereitungen für die Geburt

Eine Schwangerschaft ist ein Wunder und sollte auch dementsprechend zelebriert werden. Einige Frauen lassen dabei alle Fragen offen und wollen nicht mal wissen, welches Geschlecht das kommende Kind haben wird, andere wiederum fühlen sich sicherer, wenn sie alles bis ins kleinste Detail planen können

Die Geburt ist das Ziel einer neunmonatigen “Reise” und gleichzeitig der Start in ein neues Leben. Dabei soll alles möglichst reibungslos verlaufen. Um die lange Zeit perfekt zu strukturieren und organisieren, gibt es hier einige Tipps. Viele Frauen sind durch die Organisation und Planung bei dem eigentlichen Prozess viel ruhiger und entspannter, da sie wissen, dass sie die Kontrolle über die Geschehnisse haben.

Für den Tag der Geburt sollte sich jede Frau folgende Fragen stellen:

Sollten die anderen Kinder zu Hause bei einem Kindermädchen bleiben oder mit ins Krankenhaus kommen?

Sollte man sofort ins Krankenhaus fahren, wenn die Wehen einsetzen?

Wer sollte sich während der Prozedur im Zimmer befinden?

Sollten Familienmitglieder und enge Freunde zu Hause oder im Wartezimmer bleiben?

Möchte man gleich nach der Geburt Besuch empfangen oder lieber ausspannen?

Sollte die Geburt auf Video aufgezeichnet werden?

Dürfen auszubildende Krankenschwestern oder Ärzte dabei sein?

Sollte ein bestimmtes Ritual bei der Geburt vollzogen werden?

Soll das Baby nach der Geburt gestillt oder zum Säuglingssaal gebracht werden?

Wichtige Hinweise für den behandelnden Arzt

Auch der Arzt wird im Vorhinein einige Angaben von Ihnen haben wollen:

Sollen Schmerzmittel eingesetzt werden?

Soll es eine klassische Geburt sein oder ziehen Sie alternative Varianten, wie etwa eine Wassergeburt, vor?

Von wem soll die Nabelschnur durchtrennt werden?

Darf die Geburt durch Hilfsmittel, wie einer Zange, unterstützt werden?

Darf die Geburt künstlich beschleunigt werden?

Auf Eventualitäten vorbereitet sein

Es ist wichtig, dass sich jede Schwangere bewusst macht, dass eine Geburt unvorhersehbar ist. Selbst wenn der Plan schon seit Wochen steht, sollten Sie sich selbst erlauben, spontan zu bleiben. Eventuell ändert sich Ihre Meinung über Schmerzmittel im Verlauf der Wehen oder der Arzt sieht keine andere Möglichkeit, als einen Kaiserschnitt einzuleiten - ganz egal, was es ist, die Gesundheit oder Sicherheit des Babys steht an erster Stelle. Vertrauen Sie dem zuständigen Arzt und bleiben Sie trotz aller Pläne flexibel. Nur so werden sowohl Mutter als auch Kind nach der Geburt wohlauf sein.