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Die fünf größten Ängste der deutschen Männer

Ob Impotenz, Haarausfall oder Arbeitslosigkeit, das starke Geschlecht hat auch seine Schwächen

„Impotenz - Die Ur-Ur-Angst des Mannes. Nirgendwo lässt sich sein Versagen schließlich schlechter vertuschen. Impotenz bedeutet für ihn Machtlosigkeit. Zu 90 Prozent attestieren Ärzte dafür seelische Ursachen wie Unsicherheit, Versagensangst, beruflichen Stress, Partnerkonflikte oder Depressionen. Allzu oft ist der eigene Leistungsdruck schuld: Genau wie im Arbeitsleben will der Mann auch im Bett der Größte und der Beste sein. Besonders die Männer, die sehr selbstbewusste Partnerinnen haben, klagen über gelegentliche oder auch häufige Aussetzer ihrer Standfestigkeit.“

Arbeitslosigkeit - Jobverlust bedeutet Machtverlust

Da sich Männer vorrangig über ihren Beruf definieren, ist die gegenwärtige Situation auf dem Arbeitsmarkt zugleich eine Krise der männlichen Identität. Im Job bekommt der Mann Anerkennung und damit Erlösung von seinen inneren Ängsten. So ist Arbeit für ihn das beste Mittel, um sein Bedürfnis nach Kompetenz und Macht zu befriedigen und persönliche Probleme erfolgreich ins Abseits zu verdrängen. Eine Kündigung gleicht für die meisten Männer deshalb immer einer Katastrophe. Nicht nur existenziell, sondern auch emotional.

Haarausfall - Männer sind eitel

Sie fürchten, mit einer Glatze lächerlich auszusehen und deswegen weniger Autorität auszustrahlen - im Job wie auch in der Beziehung. Ein Mann mit Glatze besitzt eine deutlich sichtbare Schwäche. Er wirkt angreifbar und leichter verletzlich. Hinzu kommt der soziale Konkurrenzdruck und die Grundangst vor dem Altern. Heute ist der Schönheitskampf auch für Männer hart. Wohlgeformte nackte Models, sonnengebräunt und mit dichtem Haarwuchs geben die Norm vor. Der Fitness-Wahn ist nichts anderes als die männliche Form der Magersucht.

Zu viel Nähe: Freiheit ist der Inbegriff der Männlichkeit

Der Wunsch der Frauen nach Innigkeit und Verschmelzung: Genau das ist es, was Männer schlichtweg fertig macht. Gefühle, Abhängigkeit, lieb sein sollen - was für ein Druck. Da kommt bei ihm schnell die Angst auf, nicht mehr als freier Mann ins Lagerfeuer starren zu dürfen. Stattdessen Pantoffelheld zu sein, bevormundet zu werden. Freiheit ist schließlich der Inbegriff der Männlichkeit und ein Grundbedürfnis. Gleichzeitig suchen Männer allerdings auch Geborgenheit und ein warmes Zuhause. Diesen Konflikt gilt es in der Beziehung auszubalancieren.

Trennung -  Männer empfinden sich als unabhängig - bis sie ihr Single-Dasein aufgeben

Dann sind sie komplett hilflos. Verlustängste spüren sie nicht, solange alles einigermaßen läuft. Ist die Beute erlegt, so die männliche Logik, braucht man sich ja nicht mehr um sie zu kümmern. Umso härter trifft sie eine Trennung, die übrigens in 75 Prozent der Fälle von der Frau ausgeht. Grund: Männer ignorieren schwelende Probleme bis zum Schluss, weil sie die Beziehungspflege der Partnerin überlassen.
 

Quelle: Zeitschrift WOMAN